Grundlagen des Stoffrückhaltes 

Stoffe können auf biologischer, chemischer und/oder physikalischer Weise zurück gehalten werden. Dies geschieht entweder über eine Absorption (Aufnahme eines Moleküls oder Atoms in eine andere Phase) oder Adsorption (Anlagerung eine Moleküls oder Atoms an der Oberfläche eines Feststoffes).
Bei den coalsi® - Aktivkohlefiltern werden alle drei Möglichkeiten vereint und somit die Wirkung verstärkt.
 


 

Beispiele für physikalische Filtersysteme sind Siebe und ihre unterschiedlichen Maschenweiten.
Bei einer chemischen Adsorption werden Stoffe durch chemische Bindungen an der Oberfläche eines Feststoffes gebunden. Katalysatoren sind hierfür ein Beispiel.
Biologische Filter sind die Mikoorganismen selbst. Sie verwenden die Schadstoffe als Energie- und damit Lebensquelle. Kohlenstoffhaltige Moleküle sind genauso wie Sulfide oder stickstoffhaltige Moleküle bestens als Energiequelle geeignet. Eine Kläranlage ist ein Beispiel für eine biologische Reinigung.

 

Prinzip der Wechselwirkung zwischen Oberfläche und Porengröße


Bei der Hybridaktivkohlematte, welche zum Teil in den coalsi®-Produkten eingesetzt wird, ist folgendes Prinzip ausschlaggebend:
 


In den feinen Poren und Kanälen werden Gase und somit auch Gerüche mittels Adsorption aufgenommen. Die Mikroorganismen, die auf die Matten aufgebracht werden, benötigen für ihr gezieltes und nachhaltiges Wachstum speziell vorbereitete Oberflächen. Die Mikroorganismen bauen die Gerüche ab, indem sie die Schadstoffe als Futterquelle nutzen. Somit ist auch ein zeitlich längeres Überleben der Mikroorganismen bei Schadstoffanfall gewährleistet.